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„Zimmerbrand im Erdgeschoss!“

Veröffentlicht am 02. Juli 2012
Bild 2012-07-02
...so lautete der Befehl der beiden Gruppenführer Ferdinand Kemeth und Johannes Stadter, als sie am Samstag, 30. Juni 2012 mit ihren Gruppen zur Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ angetreten sind.


Bei Temperaturen um die 34°C war das unter der strahlenden Juni-Sonne in der schweren Feuerwehrschutzkleidung keine leichte Angelegenheit.

Dennoch zeigten beide Gruppen vor den Augen der Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Johannes Schmitt und Kreisbrandmeister Willibald Hofmann und Harald Kraus eine routinierte, saubere und ordentliche Arbeit. Im Rahmen einer solchen, bayernweit einheitlichen Leistungsprüfung, müssen die Teilnehmer verschiedene Feuerwehr-Grundtätigkeiten zeigen.
Im ersten, theoretischen Teil sind Fragen zu Geräten, Erster Hilfe oder Gefahrenzeichen zu beantworten, im zweiten Teil zeigt die Gruppe ihre praktischen Kenntnisse, wenn sie einen angenommenen Zimmerbrand löscht und eine Saugleitung kuppelt.


Vor der Verleihung der Abzeichen bedankte sich der Kommandant Siegfried Iglhaut bei den Gruppenführern, sowie dem Ausbilder Jochen Scholz für ihren Einsatz. Die Mannschaft ist fit und zeigt selbst unter extremen Bedingungen beste Arbeit.
Die Häus’ner Bürgerschaft muss sich hier keine Sorgen machen, bestätigte auch Bürgermeister Franz Renker. Ein besonderer Dank richtete sich an die Prüflinge aus der Jugendfeuerwehr, die sich mit ihren Fähigkeiten und Kenntnissen nicht hinter den ‚Großen’ verstecken müssen.

Folgende Teilnehmer legten diese Prüfung ab, Stufe 1 (Bronze) Johannes Heilmann, Erik Mirschberger, Matthias Saam (Jugendfeuerwehr), Julia Heilmann, Stufe 3 (Gold) Michael Ismaier, Timo Sokol, Oliver Seufert, Markus Wagner, Marco Weichert, Stufe 4 (Blau-Gold) Tobias Ismaier und Stufe 5 (Grün-Gold) Daniel Ismaier, Ferdinand Kemeth, Jürgen Liebl, Johannes Stadter und Michael Stark.


Bei einer gemütlichen Vesper klang dieser heiße und schweißtreibende Samstagnachmittag aus. Mit einem ‚Auf Wiedersehen’ verabschiedeten sich die Mannschaft und die Schiedsrichter. Dass das Wiedersehen bereits noch am selben Abend sein würde, wusste keiner, auch wenn bereits erste Wetterwarnungen ausgegeben worden sind.