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Brandgefahr in der Advents- und Weihnachtszeit
Veröffentlicht am 03. Dezember 2012
"... Advent, Advent ein Lichtlein brennt ...", beginnt ein bekanntes Weihnachtslied. Doch manchmal
brennt nicht nur ein Lichtlein, sondern gleich das ganze Zimmer. Dann steht nicht das Christkind
vor der Tür, wie es im Liedertext heißt, sondern die Feuerwehr!
Trotz aller Warnungen kommt es Jahr für Jahr zur Weihnachtszeit zu Zimmer- und
Wohnungsbränden. Meist entstehen solche Brände durch Unachtsamkeit und unsachgemäßen
Umgang mit Kerzen.
Zum Glück wurde dieser Brand eines Adventskranzes gerade noch rechtzeitig entdeckt.
Es gehört zur guten Tradition, die Wohnung mit Adventsgestecken und
Weihnachtsbäumen zu schmücken. Dabei wirken brennende Kerzen
nicht nur auf Kinder faszinierend. Auch die Erwachsenen empfinden
Kerzenlicht als sehr schön.
Leider kommt es dabei aber immer wieder zu Bränden, die das Leben
und die Gesundheit bedrohen.
Alleine durch die Nachlässigkeiten im Umgang mit Adventskränzen und Christbäumen sind im
vergangenen Jahr bayernweit fast eintausend Brände entstanden.
Damit verbunden, war ein Anstieg der Brandschadensumme.
Leider ist die Tendenz seit Jahren ansteigend. Dabei wird besonders deutlich, dass je länger die
Advents- und Weihnachtszeit dauert und je trockener damit die Gestecke werden, die
Brandhäufigkeit zunimmt.
Die ewigen "Besserwisser" werden jetzt entgegenhalten:
"Blanke Theorie und total überzogen,
ich mache das schon immer anders und es ist noch nie was dabei passiert".
Wir, Ihre Feuerwehr, haben da leider ganz andere Erfahrungen machen müssen!
Verwenden Sie für Ihren
Adventskranz Wachsauffangschalen aus
nicht brennbarem Material und ...
für Ihren Weihnachtsbaum Kerzenhalter mit
Kugelgelenken?
Achten Sie darauf, dass Sie Fluchtwege wie Türen, Fenster etc. nicht zustellen.
Statten Sie Ihre Wohnung/Ihr Haus, falls nicht schon geschehen, mit Rauchmeldern aus. Rauchmelder retten Leben
Auch elektrische Minilichterketten für den Weihnachtsbaum können laut einer Untersuchung von
Experten Stromschläge austeilen und Brände verursachen. Wie der Verband Deutscher
Elektrotechnik mitteilte, wurden in seinem Auftrag neun der meistverkauften Modelle auf
Belastung und Entflammbarkeit geprüft.
Dabei seien erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt worden. Bei einem Modell lag sogar die
stromführende Leitung frei, so dass der Benutzer beim Berühren einen möglicherweise tödlichen
Stromschlag bekommen könnte.
Insgesamt vier Modelle hätten nicht den Anforderungen der Sicherheitsnorm entsprochen, weil sie
sich beim Hitzetest bereits vor Ablauf der vorgeschriebenen Frist entzündet hätten.
Wie es weiter heißt, waren die Produkte teilweise mit gefälschten und überalterten TÜV-Siegeln
versehen!
Damit Weihnachten auch ein Fest der Freude wird,
geben wir Ihnen diese Informationen.
Wir hoffen, dass Sie durch unserer Tipps keine
"Feuertage"
sondern vielmehr ein
"Frohes und ruhiges Weihnachtsfest" erleben.
Wir wünschen Ihnen und uns ...
... Kerzenschein statt Zimmerbrand!
brennt nicht nur ein Lichtlein, sondern gleich das ganze Zimmer. Dann steht nicht das Christkind
vor der Tür, wie es im Liedertext heißt, sondern die Feuerwehr!
Trotz aller Warnungen kommt es Jahr für Jahr zur Weihnachtszeit zu Zimmer- und
Wohnungsbränden. Meist entstehen solche Brände durch Unachtsamkeit und unsachgemäßen
Umgang mit Kerzen.
Zum Glück wurde dieser Brand eines Adventskranzes gerade noch rechtzeitig entdeckt.
Es gehört zur guten Tradition, die Wohnung mit Adventsgestecken und
Weihnachtsbäumen zu schmücken. Dabei wirken brennende Kerzen
nicht nur auf Kinder faszinierend. Auch die Erwachsenen empfinden
Kerzenlicht als sehr schön.
Leider kommt es dabei aber immer wieder zu Bränden, die das Leben
und die Gesundheit bedrohen.
Alleine durch die Nachlässigkeiten im Umgang mit Adventskränzen und Christbäumen sind im
vergangenen Jahr bayernweit fast eintausend Brände entstanden.
Damit verbunden, war ein Anstieg der Brandschadensumme.
- Geld, das wir alle gemeinsam als Versicherungsnehmer aufbringen müssen.
- Geld, das gerade in unserer derzeitigen Wirtschaftslage sicherlich sinnvoller
eingesetzt werden könnte.
Leider ist die Tendenz seit Jahren ansteigend. Dabei wird besonders deutlich, dass je länger die
Advents- und Weihnachtszeit dauert und je trockener damit die Gestecke werden, die
Brandhäufigkeit zunimmt.
Häufige Brandursachen dabei sind:
- Kerzen zu nah an Vorhängen (Luftzug) und an
Holzverkleidungen von Wänden und Decken - Keine oder Verwendung von brennbaren
Kerzenhaltern - Zu weit abgebrannte Kerzen, insbesondere bei
trockenen Gestecken - Kleinkinder ziehen die Tischdecke mit dem
Adventskranz oder dem Weihnachtsgesteck
herunter - Brennen lassen von Kerzen obwohl
niemand im Raum ist. - Wachskerzen stecken nicht senkrecht im
Kerzenhalter. - Brand durch Umkippen oder Umstoßen des
Weihnachtsbaumes. - Die Kerzen sind zu nahe unter den
darüberliegenden Zweigen angebracht.
Die ewigen "Besserwisser" werden jetzt entgegenhalten:
"Blanke Theorie und total überzogen,
ich mache das schon immer anders und es ist noch nie was dabei passiert".
Wir, Ihre Feuerwehr, haben da leider ganz andere Erfahrungen machen müssen!
Und wie ist es bei Ihnen?
Verwenden Sie für Ihren
Adventskranz Wachsauffangschalen aus
nicht brennbarem Material und ...
für Ihren Weihnachtsbaum Kerzenhalter mit
Kugelgelenken?
Weitere Tipps zur Brandverhütung:
- Nichtbrennbare Unterlagen für Adventskränze und -gestecke verwenden oder
imprägnieren Kränze oder Gestecke nicht in die Nähe von Wärmequellen stellen - Kränze oder Gestecke nicht in die Nähe von Wärmequellen stellen
- Trockenes Grün gegen frisches auswechseln
- Kaufen Sie den Christbaum erst kurz vor dem Fest und
stellen Sie ihn bis dahin in einen Eimer Wasser - Eventuell lebenden Tannenbaum mit Wurzel verwenden
- Kerzen so anbringen, dass Äste nicht in Brand geraten können
- Beim Anzünden der Kerzen von oben nach unten anzünden
- Löschen der Kerzen in umgekehrter Reihenfolge, von unten nach oben
- Kerzen nie ganz abbrennen lassen
- Wunderkerzen sollten nicht am Christbaum oder in der Nähe
von brennbaren Gegenständen hängen - Noch glühende Wunderkerzen nur auf nichtbrennbare Unterlage
oder in einem geschlossenen Metalleimer entsorgen - Bei brennbarem Baumschmuck (selbst gebastelt) darauf achten,
dass dieser in einem ausreichenden Abstand zu Kerzen angebracht wird - Weihnachtsbaum gegen Umkippen sichern
- Geeignetes Löschgerät bereitstellen (Eimer mit Wasser oder Feuerlösch
- Bei elektrischen Kerzen, nur VDE-geprüfte Lichterketten verwenden
Achten Sie darauf, dass Sie Fluchtwege wie Türen, Fenster etc. nicht zustellen.
Statten Sie Ihre Wohnung/Ihr Haus, falls nicht schon geschehen, mit Rauchmeldern aus. Rauchmelder retten Leben
Auch elektrische Minilichterketten für den Weihnachtsbaum können laut einer Untersuchung von
Experten Stromschläge austeilen und Brände verursachen. Wie der Verband Deutscher
Elektrotechnik mitteilte, wurden in seinem Auftrag neun der meistverkauften Modelle auf
Belastung und Entflammbarkeit geprüft.
Dabei seien erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt worden. Bei einem Modell lag sogar die
stromführende Leitung frei, so dass der Benutzer beim Berühren einen möglicherweise tödlichen
Stromschlag bekommen könnte.
Insgesamt vier Modelle hätten nicht den Anforderungen der Sicherheitsnorm entsprochen, weil sie
sich beim Hitzetest bereits vor Ablauf der vorgeschriebenen Frist entzündet hätten.
Wie es weiter heißt, waren die Produkte teilweise mit gefälschten und überalterten TÜV-Siegeln
versehen!
Was tun, wenn es doch brennt?
- Eine Brandbekämpfung ist nur mit geeigneten Löschmitteln möglich. Diese sind z.B.: Löschdecken, Handfeuerlöscher, Wasser oder Sand.
- Löschversuche unternehmen, aber nur wenn es noch gefahrlos möglich ist! Brandrauch ist hochgiftig! Sonst sofort den Brandraum verlassen.
- Tür des Brandraumes schließen, aber nicht abschließen!
- Feuerwehr rufen - Notruf 112.
- Mitbewohner und Nachbarn warnen.Vor dem Haus die Feuerwehr einweisen und informieren!
Und noch etwas:
Damit Weihnachten auch ein Fest der Freude wird,
geben wir Ihnen diese Informationen.
Wir hoffen, dass Sie durch unserer Tipps keine
"Feuertage"
sondern vielmehr ein
"Frohes und ruhiges Weihnachtsfest" erleben.
Wir wünschen Ihnen und uns ...
... Kerzenschein statt Zimmerbrand!