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JHV 2011

Veröffentlicht am 10. März 2011
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Mit einem Gottesdienst für lebende und verstorbene Mitglieder begann traditionell am Faschingssonntag die Feuerwehr Hausen ihre Dienst- und Jahreshauptversammlung in ihrem 142. Gründungsjahr.



Vorsitzender Robert Ismaier eröffnete mit Totengedenken und Bericht über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins. Ausflug nach Miltenberg mit Besuch des Kloster in Mespelbrunn und die alljährliche Fackendorfer Kerwa waren die Highlights im vergangenen Jahr. Kassier Herbert Kemeth und Schriftführer Otto Müller setzten die Sitzung mit ihren Berichten fort. Bei den Wahlen der Kassenprüfer wurden Richard Wagner und Helmut Vollmann bestätigt.



Mit den einleitenden Worten des ersten Bürgermeisters Franz Renker wurde die Aktiven-Dienstversammlung eröffnet. In seiner Begrüßung dankte er den Aktiven für ihren geleisteten Dienst und ihre Bereitschaft zum Wohle der Gemeinde. Kommandant Siegfried Iglhaut blickte in seinem Jahresbericht über Einsätze, Ausbildungen und Aktivitäten im letzten Jahr zurück. Er schnitt auch das Thema "Feuerwehrgerätehaus" an und ermahnte die Gemeinde am Ball zu bleiben. Die Finanzierung der Wärmebildkamera steht so gut wie sicher: Eine Beteiligung der Gemeinde ist nicht nötig. Der Kommandant dankte seinem Stellvertreter, seinen Gruppenführer, sowie seiner Mannschaft für die großartige Unterstützung im abgelaufenen Jahr.


Jugendleiter Markus Wagner dankte vor seinem Bericht den Jugendlichen im Namen der gesamten Jugendleitung, für ihr stetiges Engagement und ihre großartige Anwesenheit bei Übungen. Die 22 Jugendlichen der Hausener Feuerwehr bilden eine der größten Jugendfeuerwehren im Landkreis. Aktionen wie das Ausrichten des alljährlichen Hallenturniers, das Aufstellen des Baumes zur Fackendorfer Kerwa und die Mitwirkung beim Kappenabend fördern die Gesellschaft auch außerhalb des Übungsbetriebs. Die Teilnahme an diversen Wettbewerben und Prüfungen forderte 37 Übungen im Jahr 2010. Mit 14 Jugendlichen nahm man an der Olympiade in Pinzberg teil, zehn Mann traten beim Wissenstest in Langensendelbach an und eine Gruppe konnte bei der Gaudiolympiade in Kersbach in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Weilersbach einen Siegerpokal gewinnen. Im September stand das Highlight für die Jugendgruppe an: Der Berufsfeuerwehrtag. Hier konnten sich die Jugendlichen 24 Stunden lang wie echte Berufsfeuerwehrleute fühlen. Mit 18 Teilnehmer wurde dieses Event ebenfalls sehr gut angenommen. Zum Ende des vergangenen Jahres absolvierten 16 Teilnehmer einen Erste Hilfe Kurs, der Voraussetzung für die Feuerwehr-Grundausbildung (Truppmann Teil I) ist. Diese Prüfung legten dann im Dezember elf Kameraden ab, die nun der Wehr bei Einsätzen zur Verfügung stehen.



Im Beisein von Kreisbrandinspektor Johannes Schmitt und den Kreisbrandmeistern Willibald Hofmann und Reiner Therjan konnten Bürgermeister Franz Renker und Kommandant Siegfried Iglhaut etliche Feuerwehrleute für ihr Engagement auszeichnen:



Beförderungen:

Feuerwehrmann: Lorenz Hofmann

Oberfeuerwehrmann: Michael Ismaier, Felix Kemeth, Markus Kutil, Marco Weichert

Hauptfeuerwehrmann: Tobias Ismaier

Löschmeister: Jochen Scholz



10 Jahre aktiver Dienst: Michael Isamier, Felix Kemeth, Markus Wagner

20 Jahre aktiver Dienst: Werner Heilmann

30 Jahre aktiver Dienst: Rainer Drummer, Manfred Frank, Christof Girisch, Martin Heilmann, Wendelin Kupfer



Für seine herausragende Leistungen als damaliger Jugendwart und langjähriger Kommandant wurde Ehrenkommandant Rudi Brehm mit der silbernen Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverband Bayerns ausgezeichnet.



Mit den Worten "Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr" schloss Vorsitzender Robert Ismaier die 142. Jahreshauptversammlung.