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Atemschutzübung
Veröffentlicht am 15. Dezember 2007
Einsatzübung für die Atemschutzgruppe! Der Gruppenführer nimmt im Gerätehaus am Telefon einen Notruf entgegen.
Er setzt den Notruf um und gibt den Einsatzbefehl an die Mannschaft weiter:
"Kellerbrand mit vermissten Personen, in Hausen in der Friedhofstraße 1." Daraufhin rücken 24 Einsatzkräfte in zwei Löschfahrzeugen und einem Mehrzweckfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Während der Anfahrt rüstet sich der erste Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz im Fahrzeug aus.
Nach dem Eintreffen am übungsort stellte der Gruppenführer folgende Lage fest:
Keller, Treppenaufgang und 1.Stock sind völlig verqualmt, zwei Personen auf dem Balkon berichten über weitere Personen im Gebäude. Der erste Angriffstrupp sucht sich zur Menschenrettung seinen Weg durch den Qualm in den 1. Stock. Zur gleichen Zeit sucht der zweite Angriffstrupp im Keller nach weiteren vermissten Personen. Er rettet eine 80 Kg schwere übungspuppe und übergibt sie einem ausgebildeten Feuerwehrsanitäter. Anschließend geht der selbe Trupp erneut in den Keller um den Brand zu bekämpfen. In der Zwischenzeit hat der erste Angriffstrupp im 1.Stock die zweite übungspuppe gefunden und bringt sie durch den starken Qualm ins Freie. Weil die Anzahl der vermissten Personen nicht bekannt ist, lässt der Gruppenführer einen dritten Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz ausrüsten und schickt ihn zur Unterstützung in den 1. Stock. Aus dem Keller kommt über Funk die Meldung "Feuer aus." Zwischenzeitlich werden zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr vom Balkon über die Steckleiter gerettet. Der dritte Trupp findet zwei Jugendfeuerwehrler im Badezimmer. Sie hatten Glück: Das Zimmer war nicht verqualmt, das Fenster war geöffnet. Zur Rettung musste das Gebäude mittels eines Hochleistungslüfters rauchfrei geblasen werden. Ein Jugendfeuerwehrler war "verletzt" und musste von Trupp I und III mit einem Rettungstuch nach draußen getragen werden. Mit Betreten des Gebäudes durch den ersten Angriffstrupp, war immer ein vierter Trupp mit schwerem Atemschutz auf Bereitstellung, um eventuell in Not geratenen Kräften helfen zu können.Nach einer kurzen Manöverkritik beendete der Gruppenführer die Einsatzübung.
Die Feuerwehr Hausen bedankt sich bei der Familie Richard Wagner für das zur Verfügung gestellte übungsobjekt.
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"Kellerbrand mit vermissten Personen, in Hausen in der Friedhofstraße 1." Daraufhin rücken 24 Einsatzkräfte in zwei Löschfahrzeugen und einem Mehrzweckfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Während der Anfahrt rüstet sich der erste Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz im Fahrzeug aus.
Nach dem Eintreffen am übungsort stellte der Gruppenführer folgende Lage fest:
Keller, Treppenaufgang und 1.Stock sind völlig verqualmt, zwei Personen auf dem Balkon berichten über weitere Personen im Gebäude. Der erste Angriffstrupp sucht sich zur Menschenrettung seinen Weg durch den Qualm in den 1. Stock. Zur gleichen Zeit sucht der zweite Angriffstrupp im Keller nach weiteren vermissten Personen. Er rettet eine 80 Kg schwere übungspuppe und übergibt sie einem ausgebildeten Feuerwehrsanitäter. Anschließend geht der selbe Trupp erneut in den Keller um den Brand zu bekämpfen. In der Zwischenzeit hat der erste Angriffstrupp im 1.Stock die zweite übungspuppe gefunden und bringt sie durch den starken Qualm ins Freie. Weil die Anzahl der vermissten Personen nicht bekannt ist, lässt der Gruppenführer einen dritten Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz ausrüsten und schickt ihn zur Unterstützung in den 1. Stock. Aus dem Keller kommt über Funk die Meldung "Feuer aus." Zwischenzeitlich werden zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr vom Balkon über die Steckleiter gerettet. Der dritte Trupp findet zwei Jugendfeuerwehrler im Badezimmer. Sie hatten Glück: Das Zimmer war nicht verqualmt, das Fenster war geöffnet. Zur Rettung musste das Gebäude mittels eines Hochleistungslüfters rauchfrei geblasen werden. Ein Jugendfeuerwehrler war "verletzt" und musste von Trupp I und III mit einem Rettungstuch nach draußen getragen werden. Mit Betreten des Gebäudes durch den ersten Angriffstrupp, war immer ein vierter Trupp mit schwerem Atemschutz auf Bereitstellung, um eventuell in Not geratenen Kräften helfen zu können.Nach einer kurzen Manöverkritik beendete der Gruppenführer die Einsatzübung.Die Feuerwehr Hausen bedankt sich bei der Familie Richard Wagner für das zur Verfügung gestellte übungsobjekt.