Schiffshavarie 05.05.2004

Datum Einsatz weitere Hilfskräfte
05.05.2004 Schiffshavarie auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal (Oberwasser Schleuse Hausen)FF Burk
FF Forchheim
THW Forchheim
Wasserwacht Forchheim
BRK Forchheim
Wasserschutzpolizei
Wasser- und Schifffahrtsamt

Am Mittwoch, den 5.5.2004 um 21:58 Uhr, liefen in Hausen die Sirenen und Funkmeldeempfänger an: Auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal, im Oberwasser der Schleuse Hausen war ein Tankschiff auf ein vor Anker liegendes Schiff, welches mit Brau-Gerste beladen war, geprallt. Dabei wurde der Schiffsrumpf auf der Backbordseite so erheblich beschädigt, dass sogleich beim Kapitän auf der Brücke ein automatischer Leck-Alarm ausgelöst wurde.
Nachdem dieser feststellen musste, dass er die Wassermengen unmöglich mit seinen eigenen Mitteln wegpumpen und somit ein Vollaufen des Raumes verhindern konnte, ließ dieser die nötigen Hilfskräfte alarmieren. Das THW aus Forchheim rückte an, half beim Auspumpen des vollgelaufenen Maschinenraumes und ließ das Leck provisorisch durch seine Bergungstaucher stopfen.
Die Rettungstaucher der Wasserwacht waren vorsorglich mit einem Rettungsboot und die Feuerwehren aus Burk und Forchheim waren auf Bereitstellung anwesend. Die Lage war mit einer TS8/8-Pumpe und zwei Tauchpumpen schnell unter Kontrolle und so konnte nach kurzer Zeit ein Rückgang des Wasserspiegels festgestellt werden.
Während fünf Mann der FF Hausen bis zum nächsten Morgen die Abdichtung im Auge behielten, hatte die Wasserschutzpolizei aus Nürnberg bereits die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem keine weiteren Vorkommnisse zu verzeichnen waren und der Wassereinbruch nur noch einem kleinen Rinnsal entsprach, konnte auch die restliche Mannschaft nach 9 Stunden Dienst ins Feuerwehrhaus zurückkehren.

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